Allgemein

Wasserwerksnachbarschaft Erding und Dietersberg

Das Jahresende dient vielen Betrieben zur Reflexion der letzten Monate. Daher fanden sich jeweils fast 50 Wasserwarte aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach sowie der Wasserwerksnachbarschaft Erding für zwei Treffen zusammen. An beiden durften wir tablano als Produkt für die modernen Wasserwirtschaft vorstellen. Technik wird groß geschrieben bei der Wasserwerksnachbarschaft Anfang Dezember besuchten wir das Gasthaus Michl bei der Wasserwerksnachbarschaft in Dietersberg. Bürgermeister Dieter Delling lobt die Arbeit des Wasserzweckverbandes, durch die die Trinkwasserversorgung sichergestellt würde. Technik wird in den Betrieben groß geschrieben. Beispielsweise verfügt die Gemeinde Pürschlag über eine Aktivkohlefilteranlacge, die Pflanzenschutzmittel aus Rohwasser entfernt. tablano passt also perfekt und diese fortschrittliche Gruppe. Wir stellten bei dem Treffen der Wasserwerksnachbarschaft unsere Anwendungen aus dem Bereich der Wasserwirtschaft vor. Interesse herrschte vor allem an der automatischen Archivierung und den Auswertungsmöglichkeiten. tablano Kunden übernehmen das Wort Zuletzt besuchten wir Erding. Die dortigen Wassermeister sprachen über aktuelle Themen der Wasserversorgung. Dazu gehören neue Techniken wie tablano. Diplom Ingenieur Thomas Trettel hielt bei dem Treffen der Wasserwerksnachbarschaft einen Vortrag über mobile Datenerfassung mit dem Tablet. Die Praxiserfahrung von tablano Kunde Julian Liebermann unterstützte seinen Vortrag. Der Wassermeister vom Wasserzweckverband der Mittbachgruppe erklärte, wie sein Team Hydranten und Schieber mit tablano warten. Störfälle tragen die Wasser-Experten direkt in die App. Dadurch fällt Arbeitsbedarf an den zahlreichen Objekten nicht unter den Tisch. Alle Aufträge vermerken sie übersichtlich, sodass sie sie leicht an Mitarbeiter im Außendienst verteilen. Einen anderen Anwendungsbereich stellte dann Thomas Grögler von der Wasserversorgung Anzing-Forstinning vor. Die tablano Neukunden führen den Zählerwechsel ab 2020 digital und noch effizienter durch. Im digitalen Wechselprotokoll tragen sie die Stände von altem und neuem Zähler ein. Dort stehen Informationen wie die Zählernummer, Daten zum Hausanschluss sowie zur Grundstücksnutzung. Der gewohnte Arbeitsablauf ändert sich dabei kaum.

Wasserwerksnachbarschaft Erding und Dietersberg Weiterlesen »

Weihnachtsdiebe aufgepasst

An Weihnachten dreht sich eigentlich alles ums Geben. Allerdings wird kaum ein Forstwirt das darauf beziehen, seine Christbäume zu verschenken. Trotzdem stehlen immer wieder Menschen Weihnachtsbäume. Erst Anfang Dezember 2019 ließen Unbekannte über 100 Bäume von einem Baumarkt mitgehen. Gerade auf dem Land gibt es auch die Tradition, in der Vorweihnachtszeit in den nahegelegenen Wald zu fahren und einen eigenen Christbaum zu schlagen. Alles rund um die weihnachtliche Mauschelei mit dem Baum erfahren Sie in diesem Blogeintrag. Der lange Weg ins heimische Wohnzimmer Die berühmte Nordmanntanne wächst zwischen neun und zehn Jahren, bis sie das Wohnzimmer als Christbaum schmückt. Fichten sind mit etwa sieben Jahren etwas schneller. In der Zeit wachsen sie von etwa 20 Zentimeter großen Bäumchen aus der Baumschule zu etwa zwei Meter großen Schönheiten heran. Die erste Zeit ist die gefährlichste. Etwa zehn Prozent der Setzlinge überleben Frost und Niederschlag nicht. Doch auch ältere Christbäume kennen Gefahren wie Umwelteinflüsse und Wildverbiss. Sowohl das Alter, als auch den Zustand der Bäume zu dokumentieren, ist dabei wichtig. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Website zur Baumkontrolle. Beim Kauf des perfekten Baums kommt es den meisten Menschen dann auf den richtigen Schnitt, die Farbe der Zweige und Symmetrie an, ebenso wie die Größe. Fällen verboten! Die juristischen Gründe des Baumfäll-Verbots Bis ein Christbaum das weihnachtliche Zimmer schmücken kann, entsteht also ein ganz schöner Aufwand. Kein Wunder, dass Forstwirte rechtlich vor Diebstahl geschützt sind. Schon einen einzelnen Baum zu stehlen, kann bis zu 50.000 Euro kosten. Besonders happig wird die Strafe, wenn die gestohlenen Bäume verkauft werden. Für den Strafbestand der Hehlerei nach § 259 BGB können Baum-Diebe sogar mit einem Freiheitsentzug bestraft werden. Auch für Eindringlinge in Naturschutzgebiete sieht der Gesetzgeber strenge Strafen vor. Grund dafür ist einerseits das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Paragraph 39 Absatz 5 Satz 2 BNatSchG verbietet es generell, zwischen1. März bis 30. September Bäume zu schlagen. Das dient dem Schutz von Nistplätzen von Vögeln und anderen Baumbewohnern. Im restlichen Jahr bestimmen andere Faktoren, ob es erlaubt ist, einen Baum zu fällen. Dazu gehört das Alter beziehungsweise der Umfang (höchstens 60 Zentimeter) sowie die Höhe. Diese Kriterien gelten nicht nur für Christbäume. Alleine schon aus Sicherheitsgründen sollten hohe Bäume nicht von Laien geschlagen werden – und ganz sicher nicht in einer Nacht und Nebel Aktion. Der legale Weg zum selbstgeschlagenen Christbaum Den heimlichen Ausflug in den nächsten Wald sollte man auf der Suche nach dem schönsten Christbaum also vermeiden. Die Polizei vermerkt, dass das auch immer weniger Leute tun. Der Grund sei, dass dort oft nur einheimische Fichten zu finden seien, während Tannen die beliebtere Weihnachtsdekoration sind. Die Schäden an Verkaufsständen und Baummärkten dagegen nähmen zu. Trotzdem gibt es Wege, zum Tannenbaum, die am Baumarkt-Verkauf vorbeiführen. Auf Tannenhöfen können Besucher ihren Baum selbst aussuchen und mit ausgeliehenen Werkzeugen schlagen. Zusammen mit einem Glühwein und einem gemütlichen Lagerfeuer wird der Besuch auf dem Hof zum gemütlichen Familienausflug. Seinen Christbaum selbst zu schlagen, hat zudem verschiedene Vorteile. Beispielsweise fallen beim Transport weniger Treibhausgase an, Sie sparen durch Ihre Eigenleistung ein paar Euro und der frisch geschlagene Baum hält länger. Es gibt also viele Gründe, Bäume selber zu schlagen und Weihnachten eine ganz persönliche Note zu verleihen.

Weihnachtsdiebe aufgepasst Weiterlesen »

Inspektions- und SanierungsTage in Dortmund

Gesetzliche Vorgaben für Inspektions- und Sanierungsstrategien gibt es viele. Die Veranstalter der Inspektions- und SanierungsTage in Dortmund wollten sich lieber an der Praxis orientieren. Dafür organisierten sie neben einer Fachausstellung zahlreiche Vorträge. Es ging unter anderem darum, wie man den Digitalisierungstrend mit dem Arbeitsalltag und der aktuellen Rechtslage verbinden kann. Als Anbieter direkt von der Front durften wir tablano vorstellen. Anwendungsfälle von Gesetzen in der Praxis Das Ziel, sich an der Praxis zu orientieren, zeigte sich in den Vorträgen. Die Vortragsreihen waren in digitale Transformation und Berufs- und Fortbildungen aufgeteilt. „Der Gesprächsbedarf über eine realistische Digitalisierung zeigt uns, dass immer mehr Betriebe sich damit auseinandersetzen“, fasst Sebastian Trettel seine Eindrücke von der Tagung zusammen. Einen Grund dafür sieht er in neuen rechtlichen Vorgaben im Bezug zu Inspektion und Sanierung, die immer mehr digitale Dokumentation voraussetzen. Richtlinien wie DIN-Normen ebenso wie Gesetze gestalten die Inspektion und Sanierung von Entwässerungssystemen merklich um. Deshalb wird tablano in enger Zusammenarbeit mit den Nutzern an die jeweiligen Branchenstandards angepasst. Teamarbeit verbessern bei Inspektion und Sanierung Ein Teil der Praxisorientierung ist das Vorhaben, Management und Arbeiter einander näher zu bringen. Oft ist es schwierig, die verschiedenen Teams bei der Inspektion und Sanierung miteinander zu verknüpfen. Abhilfe sollen neue Technologien schaffen. Diese ermöglichen beispielsweise einen Soll-Ist-Vergleich der Sanierungsaktivitäten oder Sanierungspläne, die sich an Substanzwerten orientieren. Die Ergebnisse aus dem Feld fließen so direkt in Entscheidungen mit ein und erzeugen Resonanz. „Nur, wenn alle Teile des Teams zusammenarbeiten, erzielt man optimale Ergebnisse“, weiß Sebastian Trettel aus der eigenen Erfahrung ebenso wie aus der Beobachtung der tablano Kunden. Sein eigener Vortrag befasste sich mit Datenerfassung auf dem Tablet als Schnittstelle von Inspektion und Sanierung im Felde und der damit verbundenen Planungsarbeit. Damit traf er nicht nur genau das Thema der Veranstaltung, sondern auch das Interesse der Branchenexperten.  

Inspektions- und SanierungsTage in Dortmund Weiterlesen »

Neukunden im Sommer 2019

Im Sommer 2019 stießen viele neue Kunden aus allen Branchen zu tablano. Wir heißen jeden von ihnen willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Besonders interessant waren dabei die Hydranten- und Schieber Anwendungen, dicht gefolgt von der Baumkontrolle mit tablano. Auch Spielplätze wollen viele Gemeinden ab 2020 sicherer gestalten. Im Folgenden stellen wir vier der Gemeinden, Dienstleister und Unternehmen vor und zeigen, wie sie jetzt noch besser arbeiten. Landkreis Lörrach trägt zu Naturschutz bei Durch Unfälle / Zwischen- und Störfälle auf Straßen und in Betrieben entstehen regelmäßig Gefährdungssituationen für die Umweltmedien (Luft, Wasser, Boden). Um Schäden zu verhindern bzw. zu minimieren, ist kompetenter Einsatz vor Ort – auch zur Unterstützung von Einsatzkräften – erforderlich. Dazu unterhält der Landkreis Lörrach rund um die Uhr eine Rufbereitschaft. Mit Hilfe der tablano Anwendung werden dafür seit Sommer 2019 notwendige Informationen bereitgestellt und geleistete Einsätze dokumentiert. Stadtwerke Altdorf arbeitet seit Sommer 2019 unkomplizierter Bis zu 1.000 Jahre altes Wasser braust täglich durch das Leitungsnetz der Stadtwerke Altdorf. Damit die 650.000 m³ Trinkwasser jährlich sicher beim Kunden ankommen, kontrollieren die Stadtwerke ihre Hydranten und Schieber seit Sommer 2019 mit tablano. Dank der entsprechenden Anwendungen arbeitet Altdorf jetzt noch effizienter, um ihr Ziel einer zuverlässigen Trinkwasserversorgung auch weiterhin zu erreichen. Gemeinde Seefeld macht Brücken noch sicherer im Sommer 2019 Am Ufer des Pilsensees liegt die etwa 35 Quadratkilometer umfassende Gemeinde Seefeld. Dass es in dem wasserreichen Gebiet zahlreiche Brücken gibt, ist nur natürlich. Um diese noch besser zu verwalten, nutzt die Gemeinde seit Juli 2019 die Brückenkontrollen Anwendung von tablano. Den Zustand ihrer Straßen dokumentieren die Gemeindemitarbeiter ebenfalls in der App, dank der Straßenzustands Anwendung. Ab Juni 2019 arbeiten Versorgungsbetriebe Veitshöchheim besser Die Versorgungsbetriebe Veitshöchheim sind zuständig für die Trinkwasserversorgung und die Kanalisationsreinigung der Gemeinde Veitshöchheim. Um allen Aufgaben auf dem etwa elf Quadratkilometer großen Gemeindegebiet nachzukommen, nutzen die Versorgungsbetriebe seit Sommer 2019 tablano. Mit den Anwendungen Hydrant, Schieber sowie Be- und Entlüftung verfügt die Gemeinde über ein umfassendes System. Damit garantieren die Mitarbeiter eine geregelte Trinkwasserversorgung.  

Neukunden im Sommer 2019 Weiterlesen »

Digitaler Zählerwechsel mit tablano

Zählerwechsel digital abzuwickeln ist dank tablano wesentlich einfacher als das herkömmliche Vorgehen. Das liegt an den strukturierten Formularen und Eingabehilfen. Wie viel Organisation für Zählerwechsel nötig ist, weiß jeder, der den Prozess schon mitgemacht hat. Vor dem Wechsel werden verschiedene Daten aus dem Abrechnungssystem ausgelesen. Diese werden dann auf Zählerstammblättern für den Zählerwechsel nicht digital erfasst, sondern umständlich ausgedruckt. Diese wurden anschließend beim Kunden vor Ort ausgefüllt. Zuletzt wurden sie an den Innendienst weitergeleitet und in das Abrechnungssystem eingepflegt.  Digital arbeiten und Zeit und Nerven sparen Zählerwechsel nicht digital abzuwickeln, bringt offensichtliche Probleme mit sich: Nicht nur rauben zahlreiche Arbeitsschritte Zeit. Auch Medienbrüche halten unnötig auf, da sie fehleranfällige sind. Mit tablano funktioniert das viel einfacher. Schon vor dem Zählerwechsel selbst spart tablano wichtige Zeit. Die App liest automatisiert alle benötigten Daten aus dem Abrechnungssystem ein. Beim Zählerwechsel arbeiten Sie so digital und immer sicher mit den Daten des letzten Wechsels. Zum Kunden braucht der Mitarbeiter keine Zettel mehr mitzubringen. Alle nötigen Daten liegen in der App bereit. Die neuen Informationen halten Sie mit wenigen Clicks fest. Falls nötig, kann die Kontrolle mit Fotos von Wasserzähler, Absperrarmatur und abgehenden Leitungen ergänzt werden. Dabei sind die Bilder sofort mit Datum der jeweiligen Kontrolle versehen. Mitarbeiter im Innendienst überspielen die Messdaten dann problemlos ins Abrechnungssystem. Medienwechsel beim digitalen Zählerwechseln fallen durch die digitale Arbeit völlig weg. Dadurch sinkt die Fehlerquote bei der Datenverarbeitung immens. Zählerwechsel mit neuen Techniken digital abwickeln Praktische neue Techniken nutzt dabei beispielsweise die Ilmtalgruppe. Vor Ort wählt der Mitarbeiter in der App, ob er einen Zählerwechsel durchführt, eine neue Anlage anbringt oder eine alte ausbaut. Beim Zählerwechsel entfernt er beispielsweise die alte Zählernummer aus dem System. Die Nummer des neuen Modells erfasst er ganz einfach mit einem QR-Scanner, statt sie umständlich und fehleranfällig von Hand abzutippen. Ist der Wechsel abgeschlossen, geht es ebenso digital weiter, denn der Kunde kann direkt auf dem Tablet unterschreiben. Somit wird der digitale Zählerwechsel dank tablano von einem aufwändigen Prozess zu einem fließenden Arbeitsablauf.  

Digitaler Zählerwechsel mit tablano Weiterlesen »

Ab durch die Wüste für den guten Zweck

Von Langenau über Spanien und Marokko durch die Westsahara bis nach Mauretanien und Dakar im Senegal: Was nach einem Abenteuerroman klingt, hat ein tablano Kunde im Winter 2018 selbst mitgemacht. Für den guten Zweck nahm Wolfgang Milz von der Fernwärme Ulm GmbH FUG an der Rallye „Dust and Diesel“ teil. Ziel war es, Spenden für ein Kinderhaus in Mauretanien zu sammeln. Die Aktion war so erfolgreich, dass er im Dezember 2019 in die nächste Runde startet. Und diesmal ist tablano als Spender mit dabei. Auf den Spuren der Rallye Paris-Dakar Den Luxus von Autobahnen hatte der knapp 30 Jahre alten Mercedes 200 Diesel nicht immer, mit dem Milz unterwegs war. Wüstenpisten, Strandfahrten und Schotterstrecken machten einen großen Teil der gut 6.000 Kilometer aus, die er zurücklegte. Dabei begab er sich auf die Spuren der legendären Rallye Paris-Dakar. Somit hatte der Oldtimer gleich bewiesen, dass er bereit war für seinen neuen Besitzer. Denn Ziel der humanitären Rallye war es, das Fahrzeug zu verkaufen und mit dem Erlös ein Kinderhaus zu unterstützen. tablano als Sponsor für 100-prozentig ehrenamtliche Organisation Etwa 25 Wagen bestreiten auch 2019 wieder die Strecke nach Nouadhibou in Mauretanien. Mit den Gewinnen aus dem Verkauf wird ein Kinderhaus der in Deutschland ansässigen gemeinnützigen Organisation AEPN Mauretanienhilfe e.V. unterstützt. „Ich war vor Ort und habe mich von der hervorragenden Arbeit dieser Organisation überzeugt“, erklärt Milz, wieso er das Projekt unterstützt. Die Organisation wird 100-prozentig ehrenamtlich geführt. Lediglich die Angestellten im Kinderhaus werden bezahlt. Eine Investition für den guten Zweck und in das Leben der Kinder Die Kinder erhalten ein soziales Fundament. Es gibt gemeinsames Essen, Singen, Basteln, Lesen lernen, und Musizieren. Die älteren sollen außerdem beim gemeinsamen Sport Teamfähigkeit erlernen. „Das Vermitteln von Bildung sehe ich als nachhaltige Investition für das Leben der Kinder und für deren Land“, führt Milz aus, warum er auch 2019 wieder an der humanitären Rallye „Dust and Diesel“ teilnehmen wird. tablano unterstützt das Unternehmen gerne als Direktspender. Wir wünschen Wolfgang Milz eine gute Fahrt und viel Erfolg beim Verkauf des Fahrzeugs für den guten Zweck.    

Ab durch die Wüste für den guten Zweck Weiterlesen »

Bäume vor dem Burnout

Hübsch anzusehen ist Herbstlaub im Stadtwald sicherlich. Doch für Bäume bedeutet das eine stressige Phase. Die Übergangszeit vom Sommer zum Winter ist für noch nicht verholzte Zweige gefährlich. Frühfrost kann durch das Wasser großen Schaden anrichten. Besonders nach trockenen Sommern wie in den letzten Jahren sind die Bäume angegriffen. Wälder in Städten haben es meist noch schwerer als solche  im ländlichen Raum. Sie sind erhöhten Schadstoffemission sowie höheren Temperaturen ausgesetzt. Gleichzeitig weisen urbane Gebiete oft geringere Niederschläge auf. Herr Dr. Somidh Saha vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schlägt zum Schutz der Vegetation Baumregister vor, mit denen Stadtbäume umfassend erfasst werden. Einen weiteren Stressfaktor für Stadtbäume sieht Dr. Saha im unsachgemäßen Management der Bäume. Im Interview mit dem Earth System Knowledge Institute (ESKP) erklärt er die Gründe dafür. Durch Tunnel und Schächte haben Stadtbäume weniger Wurzelraum. Von oben sind sie ebenso eingeschränkt, denn durch Hochhäuser mangelt es dem Stadtwald oft an Sonnenlicht. Erschreckendes Ergebnis: Alleine im Jahr 2018 starben rund 30 Prozent der neu gepflanzten Bäume. „Baumpflanzungen in städtischen Gebieten kosten in Deutschland im Schnitt zirka 2.000 Euro pro Baum. Sie können sich vorstellen, was für einen finanziellen Verlust das Absterben neu gepflanzter Stadtbäume in Deutschland darstellt“, rechnet der Experte für Forstwirtschaft vor. Leiden Bäume im Stadtwald, erhöht sich der Stress für Menschen Neben den ökonomischen Faktoren sieht Dr. Saha psychische Folgeschäden für den Menschen, wenn Bäume leiden. „Eine aktuelle Studie von KIT-Forschern fand neurologische Beweise dafür, dass städtische Grünflächen psychische Erkrankungen beim Menschen reduzieren können“, berichtet der Experte im Interview mit dem ESKP. Viele Städter erholen sich im Stadtwald und schließen soziale Kontakte. Ein Fehlen solcher Orte kann daher mentalen Stress und Müdigkeit führen. Zudem ist die Luftqualität von Grünflächen besser als an anderen innerstädtischen Orten. Das liegt daran, dass Bäume Gase wie Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid oder Ozon vorübergehend aufnehmen. Das Klima ist in Räumen mit vielen Grünflächen nachweislich kühler, denn Bäume absorbieren Sonnenstrahlung und beeinflussen das Rückstrahlvermögen von Oberflächen für Sonnenlicht. „Wenn der Stadtwald die Lufttemperatur senkt, kann das die Luftqualität allgemein verbessern. Denn die Bildung von Schadstoffen und/oder ozonformender Chemikalien ist generell temperaturabhängig“, führt Dr. Saha aus. Zustand städtischer Bäume und Wälder durch Netzwerke überwachen Aufgrund seiner positiven Auswirkungen fordert Dr. Saha besonderen Schutz für den Stadtwald. Momentan gibt es jedoch keine genaue Übersicht darüber, wie viele Bäume in den einzelnen Gebieten vorhanden sind. „In Karlsruhe haben wir derzeit zirka 354.000 Stadtbäume. Im Baumkataster werden jedoch nur etwa 136.000 Bäume durch das Gartenamt der Stadt überwacht“, kritisiert der Experte am Beispiel seines Heimatortes. Sein Ziel ist daher ein nationales Netzwerk, um den Zustand der Stadtwälder langfristig zu überwachen. Bisher seien dazu angelegte Verzeichnisse nicht umfassend genug. So werde der Baumbestand auf Kirchenflächen oder Privatgrundstücken oft gar nicht erfasst. Zudem seien wichtige Daten auf unterschiedliche Behörden aufgeteilt und lägen nur in schriftlicher Form vor. Eine Auswertung  des Zustands der Stadtwälder ist somit fast unmöglich. „Die Entwicklung eines grundlegenden, gemeinsamen und definierten Datenerfassungsformats für alle Behörden und Bürger ist deshalb wünschenswert“, fasst Saha zusammen. Dabei sollte nicht nur der Standort genau lokalisiert werden, sondern auch die Verfassung des Baumes. Dies dient, abgesehen von der ökologischen Notwendigkeit, der Sicherheit – beispielsweise im Fall von Schadstellen an Ästen. Diese können leicht zu Unfällen führen oder den Verkehr behindern. Reformbedarf in Sachen Baum-Management Viele Stadtbäume fallen der städtischen Infrastruktur zum Opfer. Das Versprechen, andernorts Ersatz zu pflanzen, sieht der Doktor für Forstwissenschaft kritisch. Ein junger Setzling könne für den Stadtwald nicht dieselben Ökosystemdienstleistungen erbringen wie ein Jahrzehnte alter Baum. Zudem bemängelt Saha schlecht geplante Aufforstungsmaßnahmen. „Zum Beispiel ist es noch üblich, eine dürre-intolerante Art in einem Stadtgebiet zu pflanzen, in dem es Probleme mit Trockenheit gibt“, kritisiert der Experte aus Karlsruhe. Es müsse ein geordnetes Baum-Management geben, das Pläne zur Standortvorbereitung, der Artenauswahl, der Pflanzung, der Baumpflege, der Bewässerung enthält. Durch solche Standards sollte auch der Wurzelraum für neu gepflanzte Bäume festgelegt werden. Die Zusammenarbeit zwischen Kommunen sieht Saha neben verstärkter Forschung in dem Bereich als eines der Kernthemen zum Schutz urbaner Waldgebiete. Ein Datenerfassungsformat hilft laut Dr. Sahas Forschungsgruppe in verschiedenen Bereichen. Zum einen würde der Stadtwald durch ein Baumregister kontrollierter bewässert. In einer entsprechenden Anwendung wären Faktoren wie Baumart, Dürreperiode, Baumgröße, Bestrahlung und Wasserspeicherkapazität von Boden oder Substrat hinterlegt. Des Weiteren wäre die Bepflanzung besser geplant. So entstünde bei Stadtwäldern eine gesunde Mischung aus dürreresistenten Arten, wie beispielsweise Eichen, und Bäumen, die stärker zum Temperaturausgleich beitragen. Die Menge an Bämen pro Quadratmeter ließe sich durch eine allgemeine Datenbank ebenfalls verbessern. Heutzutage seien städtische Wälder nämlich oft überbesetzt, so Saha. „Bäume in dichten Stadtwäldern stehen dadurch zunehmend in einem intra- und interspezifischen Wettbewerb um Wasser, Nährstoffe, Raum und Licht.“ Gezielt planen für widerstandsfähige Ökosysteme  „Viele Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger empfehlen, Ökosysteme wie den Stadtwald widerstandsfähiger zu machen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren“, berichtet Saha aus dem Austausch mit Kollegen und seinem Forschungsteam. Dazu gehört es, auf neue Technologien zuzugreifen und diese zu fördern. Die richtige Infrastruktur dafür bietet die tablano Baumkontrolle. Nur so können die wachsenden Ansprüche an Dienstleistungen aus den Ökosystemen nachhaltig erfüllt werden. Digital und vernetzt sind Stadtwälder langfristig vor dem Burnout zu schützen.    

Bäume vor dem Burnout Weiterlesen »

Digitale Wasserwirtschaft mit der App

Wirtschaftliches und ökologisches Arbeiten in Einklang bringen, das wollen die Wassermeister im Team von André Bähler. Ihr Arbeitgeber, Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE), ist für ein Gebiet von rund 552 km²und über 160.000 Einwohnern verantwortlich. Die immensen Datenmengen effizient zu verwalten, ist gar nicht so leicht. Deshalb nutzt der seit 2015 tablano, um ihre Wasserwirtschaft digital und effizient zu gestalten. Sperrige Ordner voller ungenutzter Daten Ein großer Versorger wie der WSE verwaltet alleine schon durch unterschiedliche Arbeitsbereiche im Wasser- und Abwasserbereich enorme Datenmengen. Diese in sperrigen Ordnern abzulegen, war zeitintensiv. Außerdem war es unmöglich, die Informationen weiter zu nutzen. Mit tablano dagegen ist es leicht, die Daten digital auszuwerten und dadurch Prozesse der Wasserwirtschaft zu verbessern. Bähler möchte die App daher zukünftig beispielsweise nutzen, um vorausschauende Wartung zu betreiben. „tablano ist ohne große Erklärung nutzbar“ Gerade ältere Mitarbeiter haben oft Berührungsängste mit digitalen Lösungen. Daher arbeitet die WSE mit tablano in einer nutzerfreundlichen App. „Für uns war es ein großer Vorteil, dass tablano ohne große Erklärungen nutzbar ist“, berichtet André Bähler aus der Anfangszeit mit tablano beim WSE. Gerade bei komplexen Sachgebieten wie der Wasserwirtschaft lohnt es sich daher, digital zu arbeiten. Denn im Gegensatz zu manchen Befürchtungen sind Wartung, Instandhaltung und Störungsmanagement bei den verschiedensten Objekttypen mit der digitalen Anwendung viel einfacher. Beispielsweise werden Mitarbeiter bei der digitalen Dateneingabe dabei unterstützt, einheitlich zu arbeiten.  App hilft, Wasserwirtschaft digital abzubilden Der digitale Prozess unterscheidet sich nicht sehr von einer herkömmlichen Kontrolle. Auffälligkeiten am Objekt dokumentiert der WSE Mitarbeiter direkt auf dem Tablet. Schäden hält er mit Fotos fest. Komplexe Abläufe werden dabei in der App ganz einfach dargestellt. Das ist gerade bei einem großen Team wie dem WSE unerlässlich. Denn durch den digitalen Zentralspeicher, als der tablano fungiert, sind neue Informationen allen Mitarbeitern zugänglich. Somit wird nicht nur die Teamarbeit verbessert, sondern der Wasserverband arbeitet schneller und fehlerfreier. Mehr Details zur digitalen Wasserwirtschaft beim WSE erfahren Sie in unserem ausführlichen Anwenderbericht.  

Digitale Wasserwirtschaft mit der App Weiterlesen »

Veranstaltungen Trinkwassertagung Mannheim

Trinkwassertagung in Mannheim zeigt: Wasserwirtschaft soll flexibler werden

tablano ist Wiederholungstäter bei der Veranstaltungsreihe der Trinkwassertagungen – dieses Mal waren wir in Mannheim dabei. Am 13. und 14. November trafen sich kommunale Wasserversorger, Ingenieurbüros, Fachfirmen, Hygieneinspektoren und alle Interessierten rund um Trinkwasser bei einer Veranstaltung in der Metropolregion Rhein-Neckar. \“Wir wissen, dass sich dort Experten aus der Wasserwirtschaft treffen. Daher bekommen wir auf den Veranstaltungen immer mit, wo der Branche gerade der Schuh drückt – und wo tablano helfen kann\“, erklärt Diplom Geologe Thomas Trettel, warum es ihn immer wieder auf diese Messen führt. Die Themen waren wie immer zukunftsorientiert. Dazu gehörten beispielsweise Vorträge über zustandsabhängige Datenerfassung. Außerdem sprachen Experten über moderne Technik und neue Gesetzmäßigkeiten in der Wasserwirtschaft. Digital arbeiten und Zeit und Nerven sparen \“Unsere Gespräche auf Messen und Veranstaltungen ebenso wie mit tablano Kunden zeigen uns immer wieder, dass Datenerfassung nur der Anfang eines Prozesses ist\“, fasst Trettel seine Erfahrungen von der Trinkwassertagung in Mannheim und anderen Veranstaltungen zusammen. (Lesen Sie dazu: Messebericht Hawangen I Messebericht Paderborn) Inzwischen geht es vielen Wasserversorgern um ganzheitliche Anwendungen. Dazu gehört beispielsweise die Auswertung ihrer Daten. Auch dafür bietet tablano geeignete Infrastrukturen. So nutzt der Wasserverband Strausberg-Erkner beispielsweise das tablano Dashboard. Darin werden durch die mit der App gesammelten Daten etwa Reparaturen vorausschauend durchgeführt. Dadurch sinken Kosten für Ausfallzeiten oder unnötige Wartungen.   Trinkwassertagung Mannheim zeigt, dass Wasserversorger flexibler arbeiten wollen Eine weitere Erkenntnis der Trinkwassertagung in Mannheim: Die Bereiche, in denen digitale Wasserwirtschaft sich lohnt, werden immer größer. Nur durch flexible Anwendungen lässt sich diese Entwicklung abbilden. Dazu gehört es, als Arbeitsstrukturen neu zu überdenken. Diese können die modernen Erfordernisse oft nicht mehr richtig abdecken. \“Das liegt auch daran, dass verschiedene Bereiche der Wasserwirtschaft enger zusammenrücken\“, weiß Trettel. Verschiedener Bereiche, etwa der Wasser- und Abwasserwirtschaft, weisen Zusammenhänge auf. Aber auch Schnittstellen zum kommunalen Arbeiten sind leichter mit digitalen Anwendungen abzubilden. Genau darin zeigt sich eine Stärke von tablano. Einerseits sind die einzelnen Anwendungen speziell für ihre Erfordernisse ausgelegt. Andererseits bietet das große Angebot die Möglichkeit, tablano flexibel nach dem Arbeitsalltag seiner Anwender auszurichten. So können beispielsweise problemlos Hydranten- und Schieberwartung von tablano mit der Schachtkontrolle und der Rattengift Anwendung kombiniert werden. Die Möglichkeiten mit tablano sind vielfältig, ebenso wie die Arbeitsweisen seiner Nutzer. Wasserversorger auf der Trinkwassertagung Mannheim wünschen sich neue Impulse Zahlreiche Messen und Veranstaltungen im Jahr 2019 zeigten, dass die Wasserwirtschaft bereit ist für neue Impulse. Ihre Arbeit soll umfassend digital abgedeckt werden. Außerdem sollen neue Technologien die Planung erleichtern. Anstoß dafür gab beispielsweise der Trend hin zu mehr Umweltbewusstsein. Diese Entwicklungen weiter zu verfolgen und weiterhin in unsere Anwendungen zu integrieren, ist ein großes Ziel von tablano.  

Trinkwassertagung in Mannheim zeigt: Wasserwirtschaft soll flexibler werden Weiterlesen »

tablano Dashboard erleichtert Datenauswertung

Das neue tablano Dashboard zeigt, was Ihre Daten wirklich wert sind. Machen Sie darin Ihre mit tablano erfassten Informationen sichtbar. Lassen Sie sich außerdem die Ergebnisse Ihrer Arbeit automatisch auswerten. Dies ist beispielsweise für Instandhaltungsarbeiten, Kontrollen, Wartungen und Störungen (im Netz) möglich. Aber auch zahlreiche andere Arbeitsergebnisse lassen sich so übersichtlich darstellen. Dafür stellen wir im Dashboard verschiedenene Darstellungsarten (Metriken) zur Verfügung. Wie funktioniert das tablano Dashboard? Im tablano Dashboard werden Ihre erfassten Daten visuell und leicht erfassbar dargestellt. Ziel ist es, Informationen aus unterschiedlichen Quellen dadurch analysierbar zu machen. Die Anzeige erfolgt dabei ganz nach Ihren Erfordernissen. Möglichkeiten dafür sind beispielsweise: Listen wichtiger Ereignisse (z.B. alle defekten Hydranten) Statusanzeigen bestimmter Objekte (z.B. Straßenabschnitte mit Schäden) Geographische Zusammenhänge (z.B.: Wo treten die meisten Störungen im Versorgungsnetz auf?) Zeitliche Einordnung (z.B.: Wann ist die höchste Produktivität?) Informationen auswerten und Kosten sparen Befasst man sich mit den Vorteilen von Dashboards, begegnet einem unausweichlich der Begriff \“Predictive Maintenance\“. Doch was bedeutet das überhaupt? Zu deutsch heißt es nichts anderes als \“vorausschauende Wartung\“. Das heißt, Prozesse und Daten auszuwerten und damit Kosten zu minimieren. Beispielsweise, indem Sie durch bedarfsgerechte Wartung Ausfallzeiten senken. Durch das tablano Dashboard können Sie daher prognostizieren, wo bald Arbeiten anfallen werden. Sie planen wirtschaftlicher als bei Routinekontrollen oder nach Zeitintervallen. Wartungen finden nur dann statt, wenn sie nötig sind. Dadurch vermeiden Sie kostspielige und zeitaufwändige Reparaturen. Negative Trends erkennen Sie zeitnah und können folglich schnell reagieren. Außerdem können Sie durch die Übersichten im tablano Dashboard zielgerichtete Gegenmaßnahmen schnell einleiten. Vorteile des tablano Dashboards Negative Trends rechtzeitig erkennen und entgegenwirken, Effizienzauswertung von Unternehmensprozessen, Entwicklungen und Trends visualisieren, Hilft bei Unternehmensentscheidungen durch fundiertes Zahlenmaterial, Neue Strategien mit Unternehmenszielen abgleichen, Zeitsparender als herkömmliche Einzelreports und Wichtige Kennzahlen werden im tablano Dashboard übersichtlich und leicht erfassbar dargestellt.  

tablano Dashboard erleichtert Datenauswertung Weiterlesen »