Zweitägige Wasserwärterfortbildung in den Regionen Ravensburg und Biberach

Im Rahmen einer zweitägigen Wasserwärterfortbildung der Regionen Ravensburg und Biberach trafen sich Fachkräfte der Wasserversorgung am 25. und 26. Februar zum intensiven Austausch über aktuelle Herausforderungen, praxisnahe Lösungsansätze und technische Entwicklungen. Die Veranstaltung bot eine kompakte Plattform für Wissenstransfer, Diskussion und Vernetzung im Arbeitsalltag der Versorger.

Ein Programmpunkt war der Fachvortrag von Thomas Trettel, Geschäftsführer der PTW GmbH. Er zeigte anhand konkreter Praxisbeispiele, wie mobile digitale Wartungs- und Instandhaltungslösungen die Arbeitsprozesse in der Wasserversorgung nachhaltig verbessern können.

Praxis, Technik und Zukunftsthemen im Mittelpunkt

Im Fokus standen zentrale Fragestellungen rund um den sicheren und wirtschaftlichen Betrieb von Trinkwasseranlagen. Die Teilnehmenden diskutierten konkrete Erfahrungen aus der Praxis und tauschten sich zu bewährten Strategien sowie neuen Technologien aus, die den Betrieb langfristig stabil und effizient gestalten.

Zu den Schwerpunktthemen gehörten unter anderem:

  • Betrieb und Bewirtschaftung von Trinkwasserbehältern
  • Bereitstellung von Löschwasser
  • Hygiene- und Wartungsanforderungen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Energieeffizienz und Optimierung von Pumpensystemen
Impulsvortrag zur digitalen Instandhaltung

Im Mittelpunkt stand die strukturierte und rechtssichere Kontrolle von Hochbehältern. Digitale Prüfsysteme schaffen dabei Transparenz, reduzieren Dokumentationsaufwand und erhöhen gleichzeitig die Betriebssicherheit – ein Ansatz, der von vielen Teilnehmenden als richtungsweisend bewertet wurde.


„Manuelle Ablesungen gehören mit tablano endlich der Vergangenheit an! Die aktuellen Daten sind die Grundlage für alle zukunftsfähigen Versorgungsnetze.“

Thomas Trettel, Geschäftsführer der PTW GmbH


Austausch als Schlüssel zur sicheren Versorgung

Die Fortbildung machte deutlich, wie wichtig kontinuierliche Qualifizierung und interkommunale Zusammenarbeit für eine zukunftsfähige Trinkwasserversorgung sind. Gerade vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit gewinnen moderne – insbesondere digitale – Werkzeuge zunehmend an Bedeutung.

Fazit: Zwei intensive Fortbildungstage, die gezeigt haben, dass fachlicher Dialog, Praxisnähe und technologische Innovation entscheidende Faktoren sind, um die Wasserversorgung auch künftig zuverlässig und wirtschaftlich zu betreiben.