Die kommunale Digitalisierung ist eine Frage von Vertrauen und Zusammenarbeit, so sehen es die Verantwortlichen der baden-württembergischen Verwaltungen. Bereits seit Anfang 2019 arbeiten das Land und die kommunalen Landesverbände durch einen E-Government-Pakt zusammen. Dieser soll die digitale Verwaltung der Kommunen im Zuge des Onlinezugangsgesetzes vorantreiben. Ein Ergebnis der Bemühungen ist das Projekt INDILAKO. Durch die „Initiative Digitale Landkreiskonvois“ sollen alle Landkreise von technischen Ideen ihrer Nachbarn profitieren. Rund 100 Teilnehmer aus Stadt-, Kreis- und Gemeindeverwaltungen trafen sich auf der Digitalisierungskonferenz Baden-Württemberg in Stuttgart. Sie wollen weitere Projekte auf den Weg zu bringen.


„Digitalisierung der Verwaltungsverfahren ist weder selbsterklärend noch ein Selbstläufer“

Um über weitere Pläne der kommunalen Digitalisierung zu sprechen, trafen sich mehr als 100 Teilnehmer aus Stadt-, Kreis- und Gemeindeverwaltungen. Mitte Februar hielten sie die Digitalisierungskonferenz Baden-Württemberg im stuttgarter Rathaus ab. Fabian Mayer, Erster Bürgermeister der Stadt, stellte die Veranstaltung unter das Motto: „Nicht die Menschen dienen der Technik, sondern die Technik muss den Menschen dienen.“

Ziel sei es, konkrete Maßnahmen zeitnah umzusetzen. Dafür kommt es auf ein Problembewusstsein in den Gemeinden an. Viele der Mitarbeiter halten den Nutzen von digitaler Arbeit für groß, so die Ergebnisse des Zukunftsradar Digitale Kommune 2019. Die Umsetzung in den Gemeinden sei ihrer Ansicht nach jedoch noch mangelhaft.

Alexis von Komorowski ist Hauptgeschäftsführer des Landkreistags Baden-Württemberg warnt: „Die Digitalisierung der Verwaltungsverfahren ist weder selbsterklärend noch ein Selbstläufer. Daher ist es für eine gelingende Onlinezugangsgesetzes-Umsetzung elementar wichtig, dass durch Veranstaltungen wie diese für Verständnis und um Unterstützung geworben wird.“ Um weiter an diesem Ziel zu arbeiten, ist bereits im Herbst eine weitere Digitalisierungskonferenz geplant.


Stadt Wertheim zeigt wie kommunale Digitalisierung geht

Wie es gehen kann, zeigt die Stadt Wertheim. Dort wurden im Februar die finanziellen Mittel freigegeben, um verschiedene Projekte der Digitalisierung umzusetzen. Verantwortlich ist Christoph Knörzer. Seit letztem Sommer arbeitete er daran, Herausforderungen, Anforderungen, Rahmenbedingungen und Handlungsfelder in einer umfassenden Digitalisierungsstrategie abzubilden.
Dazu gehört es, den elektronischen Schriftverkehrs in den Verwaltungen sowie digitale Angebote des Bürgerservices zu vereinfachen. Im Laufe der Zeit soll dieses Angebot weiter ausgebaut und verbessert werden. Wichtig sei es dabei, sich auf die Erfahrungen anderer Kommunen zu berufen. Verantwortliche sollen sich nicht den nötigen Ausgaben der kommunalen Digitalisierung abschrecken zu lassen, so Knörzer und Dezernatsleiter Helmut Wießner.

Wichtige Schritte in Sachen Digitalisierung gehen auch unsere tablano Kunden. Wer 2019 begonnen hat, seine Arbeitsprozesse digital zu optimieren, lesen Sie in unserem Blogbeitrag.


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