Effektive Energiespartipps für Kommunen und Versorger

In der aktuellen Situation auf den Energiemärkten aber auch aus Klimaschutzgründen ist ein sehr bewusster Umgang mit unserer Energie wichtiger denn je. Jede Kilowattstunde, die wir nicht verbrauchen, muss nicht produziert werden. Egal ob großer Konzern, Industriebetrieb oder mittelständiges Unternehmen – jeder kann Energie einsparen und damit zu einem unabhängigeren Energieverbrauch beitragen. Der Energiewechsel ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Eine große Rolle spielen dabei die mehr als drei Mio. Unternehmen am Wirtschaftsstandort Deutschland und rund fünf Mio. Beschäftigte im öffentlichen Dienst.  
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Wer sein Unternehmen oder seine Gemeinde, ob klein oder groß, zukunftssicher aufstellen und steigenden Energiekosten entgegenwirken will, kann jederzeit mit einfachen, geläufigen Methoden beim Heizen und Lüften, sowie bei überlegten Dienstreisen direkt umsetzen und damit einen Beitrag dazu leisten, dass sich steigende Energiekosten weniger stark auswirken. Noch nie war es so wichtig, Energie sparsam und effizient einzusetzen und den Verbrauch, wenn möglich, zu reduzieren.  

Wir unterstützen die Kampagne des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK): „80 Millionen gemeinsam für Energiewechsel“. Alle die sich jetzt energetisch gut aufstellen, leisten einen wichtigen Beitrag für unser Land und dabei können ein paar Verhaltensänderungen oder Umstellungen in Summe eine große Wirkung haben. Gleichzeitig stellen sich Unternehmen damit wirtschaftlich robust und zukunftssicher auf.

Wir haben ein paar Tipps mit großer Wirkung für Sie zusammengefasst:  

Einsparpotenzial nutzen 

#1: Beleuchtung auf LED umstellen 

Der Einsatz von LED bei der Ausleuchtung von Arbeitsplätzen und Produktionshallen oder Büros – aber auch im Bereich der Straßenbeleuchtung -verbraucht deutlich weniger Energie. Bewegungsmelder, Helligkeitssensoren und eine optimierte Tageslichtnutzung erzielen weitere Einsparungen. Mit leistungsstarken LED-Leuchten können mehr als 70 Prozent der Stromkosten für Beleuchtung eingespart werden. 

#2: Klimatisierung | Lüftung 

Moderne Heizungsanlagen ermöglichen eine zentral gesteuerte Absenkung der Raumtemperatur. Während Nachtstunden und in arbeitsfreien Zeiten kann die Temperatur zusätzlich um ein paar Grad abgesenkt werden. Auch Klimaanlagen im Sommer sind oft Stromfresser. Schon kleine Maßnahmen senken den Energieverbrauch enorm. Effizient zu heizen, bedeutet aber auch nicht frieren zu müssen. Ein um nur ein Grad geringere Raumtemperatur bringt eine Energieersparnis von immerhin sechs Prozent.  

#3: Stand-by und energieeffiziente Produkte und Anlangen  

Ungenutzte Geräte sollten komplett ausgeschaltet werden, wenn diese nicht benutzt werden. Das gilt nicht nur für Beleuchtungen und große Maschinen, sondern auch für kleine Geräte und Adapter. Eine Sensibilisierung der Mitarbeitenden kann hier hilfreich sein. Der Einkauf von energieeffizienten Geräten bei einer Neuanschaffung im Bereich IT, Beleuchtung, Heizung und Gebäudetechnik reduzieren den Verbrauch auch auf Lebenszyklus gesehen meist deutlich. 

#4: Stromfresser identifizieren und austauschen 

Ein Großteil des Stromverbrauchs entsteht durch den Betrieb von Maschinen in Produktionshallen. Die regelmäßige Überprüfung im Verbrauch lohnt sich, um Stromfresser zu identifizieren. Defekte kündigen sich meist im Vorfeld durch einen erhöhten Stromverbrauch an.  

#5: Dämmen und Abdichten  

Die Wärmedämmung von Rohrleitungen und Bauteilen, Armaturen und Ventilen ist in der Regel eine kostengünstige Maßnahme, um die Energieeffizienz von Anlagen zu erhöhen. Die Wärmeverluste können hiermit um 30 Prozent gesenkt werden. 

#6: Hydraulischer Abgleich bei Heizungen  

Bei einem nicht optimal eingestellten System werden Heizkörper in entfernten Räumen nur sehr unzureichend versorgt, nahe gelegene Räume dagegen überversorgt. Ein hydraulischer Abgleich spart bis zu 15 Prozent Energie und verteilt Wärme gleichmäßig.  

#7: Abwärme nutzen  

Bei vielen Prozessen in der Industrie entstehen Wärmeverluste: Ob Motoren, Produktions-Anlagen alle produzieren Abwärme, die sinnvoll über Wärmetauscher für das Beheizen von Räumen oder Erzeugen von Warmwasser recycelt werden können. Auch die Einspeisung in Nah- und Fernwärmenetze, die Versorgung eines benachbarten Betriebs oder Stromerzeugung sind möglich. Maßnahmen zur Umsetzung werden sogar staatlich gefördert. Durch die Vermeidung und Nutzung industrieller Abwärme können in Deutschland jährlich bis zu 70 TWh eingespart werden. Also in etwa 10 Prozent des Endenergieverbrauchs der Industrie.  

#8: Langfristige Veränderungen – heute anstoßen 

Langfristig können Energieberater den Energieverbrauch in Unternehmen analysieren und individuelle Lösungen und Kontakte für die Umsetzung vorschlagen. Bei Energieaudits untersucht ein innerbetrieblicher oder externe Auditor systemisch Energieverbrauch und –kosten, identifiziert Einsparpotenziale und bewertet sie unter wirtschaftlichen Aspekten und erstellt einen konkreten Schritte-Plan. Auch hier ist eine finanzielle Förderung durch den Staat möglich. Und die Einbindung von externen Energiedienstleistern, die messtechnische Aufgaben übernehmen und ggf. Verbrauchsoptimierung bis hin zur Umsetzung technischer Maßnahmen und ggf. auch Energielieferung übernimmt, wäre eine langfristige Möglichkeit, die sich dann alleine durch die Einsparungen finanziert. 

#9: Umstieg auf Wärmepumpen und Solarthermie-Anlagen 

Solaranlagen findet mittlerweile in zahlreichen Branchen sehr gute Einsatzmöglichkeiten. Die solare Wärme wird über Dach- oder Fassadenanlagen erfasst. Wärmepumpen können in der Industrie zur Unterstützung der Heizung und zur Prozesswärmeerzeugung bis zu 150 Grad eingesetzt werden. Voraussetzung wäre eine Wärmequelle wie z.B. Abwärme. Auch diese Maßnahmen werden gefördert.  

Klimaschutz geht uns alle an. Deshalb braucht es Mitwirkende in allen Bereichen – Bürgerinnen und Bürger, Player aus Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und vor allem auch aus den Kommunen. Sie alle haben innovative Ideen für Umwelt- und Klimaschutz in ihrer Umgebung. tablano hilft Ihnen im Bereich der Digitalisierung verschiedenster Prozesse: Bei der Dokumentation und Auswertung wichtiger Daten, die wiederum Entscheidungsgrundlage für einen effektiveren Energieverbrauch oder generell eine effizientere Arbeitsweise darstellen.

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