Wasser Marsch! – Aber bitte digital

Die Anforderungen für eine moderne Wasserwirtschaft sind kurz gesagt komplex. Erfahren Sie in diesem Anwenderbericht, wie der Wasserverband Strausberg-Erkner ihnen mit tablano trotzdem gerecht wird.

Trinkwasserversorgung ebenso wie Schmutzwasserbeseitigung in einem Gebiet von rund 552 km². Außerdem über 160.000 Einwohner, die täglich mit Trinkwasser versorgt werden wollen. Das sind unter dem Strich die Aufgaben des Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE). Dabei fallen große Datenmengen an. Die rund 50 Profis aus Brandenburg haben sich jedoch das Ziel gesetzt, wirtschaftliches und ökologisches Arbeiten in Einklang zu bringen. Deshalb war der WSE auf der Suche nach einer digitalen Anwendung. Diese sollte unter dem Strich alle seine Arbeiten im Bereich Wartung und Instandhaltung umfassend durchführen können.


Bei einem großen Versorger wie dem WSE fallen mitunter täglich enorme Datenmengen an. Jeder Tag ist anders, und jeder Mitarbeiter hat zudem seine spezielle Arbeitsweise. Darüber hinaus sorgen die unterschiedlichen Arbeitsbereiche im Wasser- und Abwasserbereich für zusätzliche Komplexität. Dazu gehört die Verantwortung nicht nur für Hydranten, sondern auch für alle zugehörigen Schieber.

Trotz der großen Datenmengen vermeidet der Wasserverband Fehler. Daher prüften die WSE-Mitarbeiter zuvor jeden Arbeitsschritt mehrfach. Sogar uneinheitliche Bezeichnungen oder Schreibweisen (Beispiel: Name „Maier“ oder „Meyer“) erschwerten die Aufarbeitung von Erfahrungswerten bereits. Früher wurden die Daten zudem im Papierformat angelegt. Die Informationen lagen dabei in sperrigen Ordnern. Deshalb konnten sie nicht ausgewertet werden. Prozesse zu verbessern, war daher nur schwer möglich. Die Notwendigkeit war somit klar. Das neue Dokumentationstool sollte schnell, einfach und intuitiv zu bedienen sein.

Der WSE brauchte eine Anwendung, die es ermöglichte, alle Daten einfach digital zu erfassen. Sie sollte außerdem für alle Mitarbeiter nutzbar sein, unabhängig von deren Erfahrung mit Digitalisierung. „Für uns war es demgemäß ein großer Vorteil, dass tablano ohne große Erklärungen nutzbar ist“, berichtet André Bähler aus der Anfangszeit mit tablano beim WSE.

Überdies sollten Wartung, Instandhaltung und Störungsmanagement viel einfacher werden. Dabei sollte die digitale Anwendung die verschiedensten Objekttypen abbilden. tablano erfüllt diese Anforderungen, indem Mitarbeiter schon bei der digitalen Dateneingabe dabei unterstützt werden, einheitliche Formatierungen und Begriffe zu verwenden. Dafür sorgen beispielsweise die nutzerfreundlichen digitalen Formulare sowie Eingabehilfen durch Auswahllisten.

Neue Informationen werden im Folgenden allen Mitarbeitern an einem zentralen Ort zugänglich gemacht. Ungeachtet der Größe des Teams sind dadurch alle auf demselben Wissensstand. Zudem ist die Anwendung sehr flexibel. Dadurch erfüllt sie die individuellen Bedürfnisse des Wasserversorgers und wächst mit ihnen.

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Gibt es einen neuen Auftrag, wird folglich der betreffende Hydrant auf der digitalen Karte rot angezeigt. Der WSE-Mitarbeiter wählt anschließend das Objekt und legt in dem zughörigen Formular eine neue Kontrolle an. Dabei wird alles übersichtlich auf dem Tablet gespeichert. Daher fällt für den WSE sogar schon bei diesem Prozess weniger Papierarbeit an.

Die Ergebnisse trägt der Mitarbeiter dabei einfach in das digitale Formular ein. Bei Bedarf ergänzt er dann ohne bürokratischen Aufwand zusätzliche Bemerkungen. Zudem können in tablano entstehende Daten in anderen digitalen Anwendungen genutzt und weiterverarbeitet werden. Überdies kann der Zustand von Hydranten per Foto festgehalten werden. Das ist zum Beispiel im Fall von Schäden am Objekt sehr wichtig.

Zuerst wird wie bei einer herkömmlichen Kontrolle die Oberfläche des zu prüfenden Objekts begutachtet. Ist der Zustandes von Hinweisschildern, der Straße oder Straßenkappen auffällig, dann wird dies in das digitale Formular übernommen. Des Weiteren können Informationen zur Umgebung eingetragen werden. Der Mitarbeiter wählt im Folgenden aus einer vorgefertigten Liste, auf welcher Oberfläche der Hydrant sich befindet. Abschließend vermerkt er die Lage auf dem Seitenstreifen oder dem Gehweg wie gewohnt.

Weiterhin ist ein Vorteil von tablano, dass die App komplexe Sachverhalte einfach darstellt. Beispielsweise verwaltet der Mitarbeiter Sonderaufgaben, die bei jedem Auftrag anfallen können, sofort in der App.


Nachdem wir in den vergangenen Jahren Daten erfasst haben, ist es uns nun möglich, rechtzeitig auf zu erwartende Störungen zu reagieren. Das birgt mitunter enormes Einsparpotential.“


Die Mitarbeiter des WSE brauchen dafür nicht zusätzlich an Kameras zu denken. Mit dem Tablet haben sie schließlich bereits alles Nötige zur Hand. Auf den Bildern wird der Mangel dann sofort ersichtlich. Darüber hinaus hält der WSE die Umgebung am Einsatzort einfach mit Fotos fest. Diese werden zudem automatisch der jeweiligen Kontrolle zugeordnet. Des Weiteren erhalten sie einheitliche Bezeichnungen. Durch die Kommentarfunktion werden die Angaben zuletzt weiter ergänzt.

Sogar für den WSE als großer Versorger verbessert die Arbeit mit tablano den Workflow enorm. „Seitdem wir tablano nutzen, wissen wir, dass Hydrantenkontrollen mit Tablet viel praktischer sind“, berichtet André Bähler daher aus seinem Arbeitsalltag mit tablano.

Beispielsweise muss der Innendienst nicht mehr darauf warten, dass die Wassermeister ihnen Papierformulare schicken. Mit tablano greifen die Mitarbeiter indes sofort auf die neusten Daten zu. Diese werden dann einfach wieder in das GIS-System zurückgespielt. Somit arbeitet der WSE noch schneller und fehlerfreier.

Bählers Ziel ist es weiterhin, bisher erfasste Daten und neue Informationen zu verarbeiten. Dafür will er auf lange Sicht vorausschauende Wartung betreiben. Die gesammelten Informationen liegen dann nicht mehr ungenutzt in einem Ordner. Sie können mit dem tablano Dashboard leicht ausgewertet und somit genutzt werden.

André Bähler ist der technische Leiter des WSE. Er ist folglich für die konzeptionelle Planung (Instandhaltung, Sanierung und Neubau), Durchführung und Kontrolle wasserwirtschaftlicher Maßnahmen im Verbandsgebiet verantwortlich. Des Weiteren koordiniert er die Ingenieurdienstleistungen des Verbandes. tablano nutzen er und rund 50 des WSE Mitarbeiter inzwischen bereits seit 2015.

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